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   Vivis HP
   Aus dem Leben eines Taugenichts

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Ohne Titel

Für jeden von uns kommt eines Tages die Zeit zu gehen
Niemand anderes wird sich an diese Reise binden können, denn sie ist allein für uns bestimmt
Das Schicksal will es so
Und wenn wir auf dunkle Pfade und in schwarze Seen Fuß setzen
sollen wir lächeln
Denn wir sind es
die diesen Ort betreten dürfen
Wenn alles um uns her schwarz wird
sollen wir lächeln
Denn uns ist die Ehre gebührt, die Welt des Unscheinbaren zu betreten
Und wenn du merkst
dass sich nichts außer dir rührt...

...darfst du weinen
Denn du bist...

... allein

Wenn ich sterbe . . .

Wenn ich sterbe.
Dann tu ich das selber.
Niemand tut es für mich.
Dann sag ich:
"Fynn, stell mich hin."
Und dann guck ich rum.
Und dann lach ich.
Dann fall ich hin.
Und bin tot.

von Anna

....

Sorglos träumend ohne zu fallen, lieg ich in Deinem Arm.
Du wirst mich behüten, hälst mich mit Deiner Liebe warm.

Bin liebevoll beschützt, durch Deine Nähe und Zärtlichkeit.
Wirst für immer an meiner Seite sein, bis in alle Ewigkeit.


Liebe zu Dir, läßt mein Herz heftigst schlagen, tief in mir.
All meine Gefühle und Gedanken, die widme ich nur Dir.

Mein Geliebter, innerlich kannst nur Du mich so berühr´n.
Ein Blick Deiner Augen, wird mich immer wieder verführ´n.

Bleibst dicht bei mir, auch wenn Du körperlich ganz fern.
Mit meiner Seele, sehe ich dich immer, mein geliebter Stern.
by Unbekannt


Engel Im Regen

Heute Nacht bin ich einem Engel begegnet.
Aber er war nicht strahlend hell.
Er war schmutzig und blutverschmiert.
Es hat geregnet.
Er kniete am Boden, schwebte nicht über mir.
Als er mich bemerkte, sah er auf.
Die Augen waren traurig.
Sie blitzten wissend.
Ich wußte nicht was ich tun sollte.
Er stand auf.
Seine Schwingen hatte er am Rücken zusammengefaltet.
Rauchen Engel?
Egal.
Ich bot ihm eine Zigarette an.
Er lachte und nahm sie dankend.
Das Lachen jagte mir einen Schauer über den Rücken.
Lacher sollten nicht so klingen.
Engel rauchen also...
Ich stand im Regen und rauchte mit einem Engel Zigaretten.
Hast du einen Namen?
Bei dieser Frage kam ich mir seltsam unbeholfen vor.
Ich hatte einen. Irgendwann einmal. Bevor ich verdammt wurde.
Wieso?
Ich war zu menschlich.
Zu menschlich?
Ich suchte nach dem Sinn des Lebens.
Das ist ein Verbrechen?
Ja. Dort schon.
Hast du ihn gefunden?
Ich war mittlerweile klatschnaß.
Der Engel lächelte mich an.
Ja.
Er drehte sich um und ging fort.
Was ist der Sinn?,
rief ich ihm nach.
Er verschwand.
Schwang sich nicht in die Luft.
Er war plötzlich weg.
Da gab es nur noch das Prasseln des Regens.
Und die Spiegelungen der Straßenlampen auf dem nassen Asphalt.
Wenn ich mich an heute Nacht entsinne, höre ich noch das letzte Wispern.
Als er mir zuraunte:
Woher willst du wissen, daß es überhaupt einen Sinn gibt??
by Moonshine

Eine Welt für sich

Es ist eine wunderschöne Nacht.
Die Stadt schläft
und wir wachen und lachen
über nichts und wieder nichts,
und ich lieb dich
und du mich.
Das Zimmer
ist eine Welt für sich,
gemacht aus Wärme,
Harmonie und Kerzenlich.

Du bringst mir Rosinen,
legst deinen Kopf
auf meinen Rücken
und schweigst.

Dein Schweigen
ist unser Schweigen,
dein Herz fühlt
in meiner Brust,
mein Atem fliest
durch deinen Körper.
by Hans Kruppa

Gedicht an eine Rose

Du bist gleichzusetzen mit einer Rose,
So wunderschön und anmutig.

In deinen Augen könnt ich mich verlieren
Doch deine Schönheit holt mich zurück,
Auf dass ich mich glücklicherweise
Erneut in ihnen verliere

Hab ich morgens schlechte Laune,
So wird sie von deiner lieblichen Stimme vertrieben
Wie glücklich wäre ich,
Könnte ich sie nur jeden Tag vernehmen

Deinen Namen kenne ich zwar nicht,
Doch läßt der Gedanke an dich mein Herz erbeben

Obwohl die Worte im Vergleich zu dir
Ihre Bedeutung verlieren
Möchte ich dir sagen,
Dass ich dich liebe
by Unbekannt


Der Asra

Täglich ging die wunderschöne
Sultanstochter auf und nieder
Um die Abendzeit am Springbrunnen,
Wo die weißen Wässer plätschern.

Täglich stand der junge Sklave
Um die Abendzeit am Springbrunnen,
Wo die weißen Wässer plätschern;
Täglich ward er bleich und bleicher.

Eines Abends trat die Fürstin
Auf ihn zu mit raschen Worten:
Deinen Namen will ich wissen,
Deine Heimat, deine Sippschaft!

Und der Sklave sprach:Ich heiße
Mohamet, ich bin aus Yemmen,
Und mein Stamm sind jene Asra,
Welche sterben, wenn sie lieben.
by Heinrich Heine

Der Traum

Es war Nacht und ich träumte ich hätte Flügel
zu tragen mich durch die dunkle Wolkenlandschaft.
Federleicht würde ich abheben,
mich voll und ganz der Kraft anvertrauen,
die mich so sicher hält
und verborgen vor aller Menschenseelen
über die schlafende Stadt schweben.
Ich würde alles hinter mir lassen
und ein Teil werden, von der allmächtigen,
alles umringenden Nacht.
Da wäre kein Zweifel und keine Angst,
staunend würde ich alles entdecken
und wenn es dämmern würde,
würde ich heimkehren
und begierig
das nächste Dunkeln erwarten...

Es war Nacht und ich erwachte.
Ich sah hinaus,
sah den Vollmond klar über den schwachen Konturen der Stadt.
Sah dunkle Wolken vorbei ziehen,
sah Sterne in Unendlichkeit,
sah die furchtbare Distanz
und fühlte mich schrecklich verstoßen.
Ich fühlte die Sehnsucht weit hinausgreifen,
aber zu fassen bekam ich nichts.
Ich atmete die Luft,
die mir so grausam verweigerte mich zu tragen
und schwor mir,
dass ich würde fliegen können,
eines Nachts
- wie ein Vogel im Wind -
durch die Schattenpracht!
by Moonshine

Du sagst

Du sagst du liebst die sonne,
aber wenn sie scheint schliesst du das Fenster.
Du sagst Du liebst den Regen,
aber wenn es regnet spannst du den Schirm auf.
Du sagst Du liebst den Wind,
aber wenn er weht schliest du die Fenster.
Darum hab ich Angst,
das du einmal zu mir sagst:
ICH LIEBE DICH
by Unbekannt

Einsam

Die letzten Sonnenstrahlen genießend gehe ich am Strand entlang.
Das Meer ist fast unbewegt,
und die kleinen Wellen geben ein beruhigendes Rauschen von sich.
Sie umspielen mein Füße,
kitzeln an meinem Bein.
Der Boden ist weich und gibt unter meinen Schritten nach.
Ich versinke.
Versinke in Erinnerungen.
Es war dieser Strand,
das selbe Wasser,
der selbe Sand.
Auch die Sonne hat sich nicht verändert.
Einsam steht sie am Horizont,
so einsam wie ich.
Eben noch war sie voller Kraft und glich einem Lächeln von Dir,
doch gleich wird sie mich verlassen,
so wie du mich verlassen hast.
Ihre Strahlen tauchen in das Wasser,
ein Meer voller Blut.
Ist es Deines?
Ich fühle die Tränen, die über mein Gesicht laufen.
Wie in Zeitlupe fallen sie herunter und vermischen sich mit dem Meer.
Ist es deshalb salzig?
Sind es die Tränen aller Menschen die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben?
Ein Meer voller Trauer?
Ich spüre Deine Hand, wie sie sanft in meiner liegt.
Sehe die Spuren im Sand, die wir hinterließen als wir hüpften und tanzten.
Wie zwei vergnügte Kinder alberten wir herum.
Eine kühle Brise holt mich zurück,
läßt mich frieren.
Mit Dir ging auch die Wärme in mir,
eisige Kälte blieb.
Der Mond taucht auf.
Er ist genauso alleine wie die Sonne.
Für einen kurzen Augenblick des Tages sind sie beide am Himmel,
und doch werden sie sich nie erreichen können.
War ich Dir auch so fern?
Hat keines meiner Worte Dich erreicht?
Der letzte Strahl,
jetzt ist sie verschwunden,
und doch kann man ihren Glanz noch sehen.
Die Lichter der Stadt werden mehr.
Wie kleine Glühwürmchen schweben sie in der Luft.
Die Dunkelheit nimmt zu,
das fahle Licht des Mondes kann Dich nicht ersetzen.
Es ist wunderschön, aber es gibt mir nicht die Geborgenheit,
die Du mir gabst.
Langsam mache ich mich auf den Heimweg.
Da ist unsere Bank auf der wir saßen, um den Sonnenuntergang zu sehen.
Ich möchte schreien, doch Du würdest mich nicht hören.
Soll ich Dir folgen?
Niemand würde mich verstehen,
so wie Dich keiner verstand.
Ich weiß nicht mehr wie ich nach Hause kam, doch nun bin ich hier,
Liege im Bett und denke immer noch an Dich.
An uns.
An ein - uns -, das Du zerstörtest.
Die letzten Schreie der Möwen verklingen in der Nacht.
Ich kann nicht aufhören zu weinen,
will Dich im Arm halten und Deine Nähe wieder spüren.
Irgendwann schlafe ich ein,
und wie jeden Abend, wie jede Nacht, wie jede Stunde frage ich mich,
warum hast Du es getan?
by Moonshine

Engel

Ein neuer Morgen scheint,
er blüht in allen Farben.
Ein schwarzer Engel weint,
statt Flügel trägt er Narben.
Schaut auf aus seiner Tiefe
als ob ihn etwas riefe...
Den schwarzen Mund zerrissen,
lautlos langer Schrei...
In ihm formt sich das Wissen:
"Nur Flügel machen frei!"
by Unbekannt

Erlösung

Zur letzten Stunde sitze ich am leeren Tische nieder.
Einsam, friedlich, ohne Laut, Gedanke lähmt die Glieder.
Regen fällt in dunkle Nacht und auch in meine Seele-
Gleich leer, verlassen, umgebracht; Hoffnung, die ich mir stehle.

Die Kerze zeigt mein Schicksal mir - die Zeit ist nah, zu gehen,
nicht Liebe und nicht Wohlgefühl, nur Einsamkeit und Flehen.
Verwirrter Geist und gläsern klar, ich fühle nie und immer
Und warte auf das Eine nur, allein im schwarzen Zimmer.

Das Flämmchen, flackernd, kalter Hauch, muss bald im Nichts vergehen -
Ach könnt ich doch die nächste Welt mit meiner Flamme sehen.
Ich streite mühsam, Tag um Tag, kämpf Zweifel, Ängste nieder
In meinem Geist, doch jede Nacht kehrt jener Traum mir wieder.

Oh hoffnungsvoller Dunkeltag, auf deinen Friedenshöfen
Winkt Ruhe und Erlösung mir - entreiß mich meinen Nöten!
Im Traume, mit dir, seh ich mich, von Grab zu Grabe schweben
Tags hinter hohen Mauern, wartend, bis ich beginn, zu leben.

Nun, schwarze Nacht, du treuer Freund, webst Schleier mir aus Regen,
aus Wind und Sturm und Einsamkeit - führ mich auf deinen Wegen.

Ja, dunkler Spielmann, den ich such, ich lausche deinen Liedern.
An jedem Grabstein sehe ich dich, mein Gefährte, wieder.
Und folge dir, wohin du gehst, bin stets bereit, zu kommen.

Dann Dunkel,
Kälte,
Einsamkeit!
Du hast mich aufgenommen.
by Moonshine

Manche Menschen...

Manche Menschen wissen nicht,
wie wichtig es ist,dass sie da sind.
Manche Menschen wissen nicht,
wie gut es ist, sie nur zu sehen.

Manche Menschen wissen nicht,
wie tröstlich ihr gütiges Lächeln wirkt.
Manche Menschen wissen nicht,
wie wohltuend ihre Nähe ist.

Manche Menschen wissen nicht,
wie viel ärmer wir ohne sie wären.
Manche Menschen wissen nicht,
Dass sie ein Geschenk des Himmels sind.

Sie wüssten es,würden wir es ihnen sagen.
by Unbekannt

Unbeschreiblich

Die Stimme die der Wind mit sich trägt,
verrät mir dass es dir gut geht.
Das Wasser erzählt mir deine Geschichten,
die du jeden Tag aufschreibst.
Die Vögel singen die Lieder die du jeden Tag summst,
wenn du an mich denkst.
Die Erde gibt mir das Gefühl, dass du, auch wenn du so weit weg bist,
trotzdem bei mir sein kannst.

Doch auch wenn der Wind deinem Atem gleicht.
Das Wasser deinem fließendem Blut,
Die Vögel deiner Stimme und die Erde deinem lieblichen Körper.
So ist doch nichts gleich,
denn du bist unbeschreiblich.
By Sarah


Vatertag

ihre haare zu einem Pferdeschwanz,
ihr schönes Kleid mit einem Band gebunden.
heute war Vatertag in der schule
und sie konnte es nicht abwarten hin zu gehen.
aber ihre Mutter versuchte ihr zu sagen,
das sie besser zu hause bleiben sollte
weil die Kinder in der schule nicht verstehen würden,wenn sie alleine zur schule geht.doch sie hatte keine angst sie wusste, was sie sagen würde an Vatertag
doch ihre Mutter hatte angst
sie den tag alleine verbringen zu lassen
und darum wollte sie ihre Tochter
zu hause behalten.
die kleine ging zur schule
um von ihrem Vater zu erzählen,
den sie noch nie sah oder der sie nie anrief.
überall waren Väter um sich zu treffen
Kinder spielten aufgeregt um ihr Stühle und Bänke
einen nach dem anderen rief der Lehrer auf
um ihre Väter vorzustellen
zuletzt rief er sie auf
jedes Kind starrte sie an.
alle suchten nach einem Mann, der nicht da war.
wo ist ihr Vater hörte sie einen jungen rufen
vielleicht hat sie keinen sagte eine anderer.
und von der anderen Seite hörte sie einen Vater sagen: der ist sicher zu beschäftigt und hat keine zeit für sein Kind. die Worte störten sie nicht
und sie sah nach ihren Freunden
und zu ihrem Lehrer der ihr sagte anzufangen
mit den Händen auf dem rücken
fing sie langsam an zu erzählen
und aus dem mund des Kindes kamen unglaubliche Worte: mein Vater kann nicht hier sein,
weil er so weit weg lebt.
doch ich weiss er wünschte, er könnte an diesem tag mit mir hier sein.
er liebt mir Geschichten zu erzählen
er lernte mir Rad fahren
er überraschte mich mit rosa Rosen
und zeigte mir wie man einen Drachen fliegen lässt.wir verbrachten viele Sonntage in Eisdielen
und wenn ihr ihn auch nicht sehen könnt,
ich stehe nicht alleine hier,
mein Vater ist immer bei mir,
auch wenn wir getrennt sind.
ich weiss das, weil er sagte, er ist immer in meinem herzen.mit der kleinen hand auf dem bauch
ihren eigenen Herzschlag durchs kleid spürend
und ihre Mutter stand in tränen
stolz auf ihre Tochter, die so tapfer war.
einen Mann zu lieben, der nicht in ihrem leben war
und das tut was für sie das beste und richtige ist.und als sie ihre hand zurück nimmt,
sagt sie mit sanfter stimme, aber klar und laut.
ich liebe meinen Vater sehr,
er ist mein leuchtender Stern
und wenn er nicht hier sein kann,
weil der Himmel so weit ist.
doch wenn ich meine Augen schliesse,
ist es als wenn er nie weg wäre
und dann schloss sie ihre Augen
und er war da, an diesem tag.
und zur Verwunderung ihrer Mutter
sie war angenehm überrascht,
ein Raum voll mit Männern und Kindern
fingen an ihre Augen zu schliessen.
wer weiss was sie vor sich sahen
wer weiss was sie fühlten
vielleicht sah sie ihn wirklich
für einen Moment an ihrer Seite.
ich weiss du bist bei mir Papa
rief sie in die stille
und was dann passierte,
lies nicht länger zweifeln.
keiner im Raum konnte es erklären
jeder hatte seine Augen geschlossen
doch da auf ihrem Tisch
war eine wunderschöne rosa rose.
ein Kind war für einen Moment glücklich
über die liebe zu ihrem leuchtenden Stern
und gab die Gabe, des Glaubens weiter,
das der Himmel nicht so weit ist
by Unbekannt



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