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   Aus dem Leben eines Taugenichts

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Schnee
Der Schnee fällt leise und sacht auf die schlafende Erde und bedeckt sie mit einer schützenden Schicht. Alles ist friedlich und ruhig. Wer kann nun glauben, dass es Schlechtes gibt auf der Welt? Gewalt, Schmerz und Trauer. Doch sind sie mir auch jetzt noch nahe und ich kann nicht loslassen. Loslassen von meinem Leben.
Doch was ist Leben?
Lebe ich weil ich atme und spüre was um mich herum geschieht?
Diese Frage beschäftigt mich immer wieder, wenn sie mich fragen „ Wann fängst du endlich an zu leben?“
Doch ich lebe, auch wenn ich leide und voller Schmerzen bin, denn ich atme die bedrückende Luft und spüre die Schmerzen, welche mich und euch durchdringen.
Es ist an der Zeit zu sterben, ich spüre es.... tief in meiner unendlichen Seele weiß ich es. Aber es ist nicht schlimm zu gehen, wenn die Zeit abgelaufen ist.
Weint nicht um mich, sondern denkt daran: Mein Leben hatte einen Sinn und ich habe ihn verstanden. Hier am Ende meines Weges!
Und nun fragt ihr mich nach dem Sinn, drängt darauf ihn zu wissen.
Ich war da... nur für dich!,
dies war mein letzter Satz, als ich für immer die Augen schloss. Ich schlief ein mit einem qualvollen und friedlichen Lächeln auf meinen dunklen Lippen.


Traum
Hoch am Himmel schweben wir, schlagen langsam mit unseren seidenen, dunkelschwarzen, kaum sichtbaren Flügeln. Die Welt liegt wie im Schlafe unter uns und wartet darauf, dass wir zurückkehren und sie aus ihrem dunklen Traum aufwecken.
Doch wieso sollten wir zurückkehren?
Was finden wir auf der Erde, außer Trauer, Schmerz und Tod?
Hier oben sind wie frei und ohne Sorgen.
„Wieso soll ich in diese bedrückende Enge der Welt zurückkehren?“
Genau diese Frage hast du mir gestellt und ich konnte dir nicht antworten, ich konnte nur hilflos schweigen, doch innerlich suchte ich nach der Antwort, suchte sie verzweifelt, doch meine Suche scheiterte und ich sehe dich fragend an
Gibt es keinen Grund für dich? Siehst du nicht die Liebe, die Wärme und die Harmonie auf der Erde?
Du siehst mich lange und eindringlich an.
„Woher willst du wissen, dass es diese drei Dinge auf der Erde gibt?“
Ja, woher sollte ich es wissen? Und wieder hast du es geschafft, mit einer Frage, meinen Wiederstand zu brechen und so werden wir die Erde niemals aus ihrem ewigem Schlafe wecken.
by Simy 1.März 2006

Nacht
Der Mond scheint hell und doch liegt ein schwarzer Schatten auf seinem blutroten Angesicht. Er scheint mich anzulächeln und zu sagen:“ Ich bin bei dir, habe keine Angst, ich werde immer da sein.“ Doch im selben Augenblick wirft er mir funkelnde, böse Blicke zu, seine formlosen Lippen verziehen sich zu einem gehässigen Grinsen und er spricht zu mir:“ Niemand ist da, du bist alleine und starrst mich an und hoffst nicht aufzuwachen, doch du wirst wieder aufwachen.“
Mein Blick schweift weiter über den mondbeschienen Wald, im Schatten der Bäume tanzen fremde Wesen, sie winken mir zu und wie in Trance laufe ich zu ihnen. Die Welt ist vergessen und alle Sorgen fallen augenblicklich von mir ab. Eine friedliche Stille umgibt uns, während wir uns im Takt der leisen Musik durch den Wald bewegen und ich folge den fremden Wesen in die gütige Dunkelheit. Sie nimmt mich auf und umgibt mich, sorgt für mich wie eine gütige Mutter. Keine Gedanken mehr, endlich ein Ende des Gedankenstromes, der mich am Tage so quält.
Ich sehe ein Licht, erst ist es nur ein Funkeln, aber es kommt immer näher, obwohl ich weglaufe, weglaufe vor dem Licht, weglaufe vor dem Tag, dem Tag wo meine Gedanken wieder erwachen.
Einen Augenschlag später liege ich im Bett und die Sonnenstrahlen kitzeln in meinen Augen und umschmeicheln mein Gesicht. Ich möchte sie von mir stoßen, doch mit jedem Stoß schießen mir mehr und mehr Gedanken durch den Kopf.
Der Tag hat mich wieder und ich warte sehnsüchtig auf die nächste Nacht.

By Simone am 6ten Februar 2006



Verletzt
Und wieder bin nur ich es ...die verletzt wird. ~ohne Worte~
Genauso fühle ich mich im Moment und bitte fragt nicht wieso und weshalb,fragt nicht nach dem Grund....fragt garnicht. Immer diese Fragen,irgendwie macht es mich närrisch wenn mich jeder fragt wieso es mir schlecht geht und jedem erzähle ich etwas anderes weil ich nicht will dass jeder weiß was in mir vorgeht,es geht einfach nicht die ganze Welt an wie es in meinem Inneren aussieht. Einigen Leuten erzähle ich es und ich glaube wenn sie dies hier lesen wissen die genau dass sie gemeint sind. Nur was bringt es wenn ich hier Namen aufzähle? Es sind nur Namen und sie sagen nichts aus, rein garnichts und dann werden wieder andere kommen "ich dachte ich wir wären Freunde" ja wir sind Freunde,aber nur Freunde und nicht mehr und auch Freunden muss man nicht alles erzählen. Nur sehr guten Freunden erzählt man alles und wirklich einfach alles,weil sie einen verstehen und immer Rat wissen und einem immer zuhören egal was man sagt
und egal was für einen Mist man redet,wenn man weint trösten sie einem und bauen einen wieder auf. Dafür danke ich ihnen und ich wüsste nicht was ich ohne sie machen würde,vielleicht wäre ich nicht mehr hier,sondern einfach irgendwo anderst,vielleicht an einem besseren Ort oder nirgendswo,einfach raus hier und nie wieder zurück kommen... Wieso kann man die Vergangenheit nicht einfach vergessen und hinter sich lassen? Aber nein dies alles ist nur ein Wunschdenken und ich weiß es,die Wahrheit fiel mir in den Rücken und kämpfte die Illusion nieder,so dass die Sonne hell schien und das Dunkel der Nacht fortdrängte bis es ganz verschwand. Und soll ich nun glücklich sein? Kann ich glücklich sein? Nein,es geht einfach nicht, zuviele Sorgen plagen mich und ich weiß einfach nicht mehr weiter. Und nun sitze ich hier und Tränen laufen über mein Gesicht und tropfen auf den Holztisch vor mir und wieder einmal merke ich wie vergänglich wir sind und wir alle werden enden wie die Träne die man sinnlos loslässt.
by Simy (17.12.1005)

Freunde
So,ich glaube es ist unnötig hier Namen hinzuschreiben,weil Namen nichts über den Menschen selber aussagen. Wer sich zu meinen Freunden zählt grüße ich hier recht herzlich und alle die sich nicht zu meinen Freunden zählen grüße ich auch und verzagt nicht,denn vielleicht werden wir Freunde werden und vielleicht werden wir uns gut verstehen,vielleicht aber auch im Streit auseinander gehen und dann dann werdet ihr euch fragen,wieso,wieso habe ich mir dieses Text hier durchgelesen? Wieso hatte ich die Hoffnung dass wir Freunde bleiben,für immer? Aber ich kann euch diese Frage nicht beantworten und bitte macht euch kein falsches Bild von mir.Ich habe Freunde,viele Freunde ich bin dankbar für jeden Freund den ich habe,doch bin ich oft enttäuscht worden und wenn du einer von meinen Freunden bist,der mich enttäuscht hat,so wirst du dich angesprochen fühlen. Und ich hoffe du wirst darüber nachdenken und wissen wie es ist jemanden zu enttäuschen, der einen sehr gern hat,der einen braucht. Aber auch die Enttäuschung geht vorbei und der Schmerz der darauf folgt auch und ich kann wieder glücklich sein und fröhlich weil ich weiß, dass ich Freunde habe, die mich niemals im Stich lasse und genau diese Freunde grüße ich hier und ich möchte sie nie verlieren und niemals missen müssen.
by Simy (18.12.2005)



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